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Die glorreichste Zeit erlebte der Liestaler Damen Basketball in den 90er Jahren als 3 Damen-Teams im Meisterschaftsbetrieb für Wirbel sorgten. Auf nationalem Niveau träumte der damalige SC Liestal gar von einem Aufstieg in die Nationalliga B. Liestal entschloss sich allerdings für den Breitensport. Jüngst entwickelt sich der Damen-Basketball in eine ähnliche Richtung wie damals - ein Aufstieg in die 1.Liga und eine zweite Equipe werden plötzlich wieder zum Thema. Dazu braucht es aber noch ein hartes Stück Arbeit.

Schoenes: Am Sonntag trafen die Liestaler Damen auswärts auf Greifensee. Die Gastgeberinnen legten während den ersten Minuten los wie die Feuerwehr und trafen aus allen Positionen, während die Baselbieterinnen den Start komplett verschliefen. Im Umschaltspiel und in den Zweikämpfen war man permanent mehrere Schritte zu spät und im Angriff suchte man zu rasch die Abschlüsse, welche ihr Ziel reihenweise verfehlten. Ein deutliches Zeichen, dass man im Kopf nicht parat war.  Nach 4 gespielten Minuten stand es 16:1(!) für die Gastgeberinnen. Die Alarmzeichen standen auf Rot.

Nach einem «Wachrütteln» und der Umstellung auf eine Zonenverteidigung, schien Liestal langsam aber sicher in die Gänge zu kommen. Nun galt es auf den positiven Aktionen aufzubauen und Schritt für Schritt den Anschluss zu finden. Eine Mischung aus überlegtem Zusammenspiel im Angriff, grosser Laufbereitschaft und hartem Einsatz unter den Brettern, sollte die Wende herbeiführen. Das Vorgenommene wurde in die Tat umgesetzt und Greifensee bereitete der erhöhte Druck der Gäste sichtlich Mühe. Zur Halbzeitpause lag man nur noch einen Punkt hinten (27:26). Liestal war zurück im Spiel.

Nach der Pause startete Liestal mit einer man-to-man Defense und setzte den generischen Spielaufbau schon früh unter Druck. Im Gegenzug musste man weiter um jeden Ball kämpfen, das Tempo im Angriff hochhalten und vermehrt in die Zweikämpfe gehen. Ein Spiel, welches der liestaler Aufbauspielerin Helena Mastel entgegenkam. Sie lenkte das Spielgeschehen gekonnt, lancierte ihre Mitspielerinnen mit cleveren Pässen und versuchte sich selbst immer wieder mit Durchbrüchen zum Korb. Oftmals war sie von ihren Kontrahentinnen nur noch durch Fouls zu stoppen. Greifensee hingegen war keinesfalls gewillt dem Lauf der Liestalerinnen tatenlos zuzusehen. Im Angriff wurden nun im «Pick and Roll» vermehrt die Innenspielerinnen eingesetzt und die Gastgeberinnen kamen so in der Liestaler Zone immer wieder zu schön herausgespielten Treffern. Nach einer erneuten Umstellung der Liestaler Verteidigung bekam man dies jedoch wieder gut in den Griff, was dazu führte, dass die Zürcherinnen ihr Glück zunehmend aus dem Feld suchten. In dieser Phase gelang es den Liestaler Damen praktisch jeden Defensiv-Rebound für sich zu entscheiden.

Zu Beginn des letzten- und entscheidenden Spielabschnittes trennten die beiden Teams knappe drei Punkte (36:39) und der Ausgang der Partie schien weiterhin offen.  Dass den Liestalerinnen nun ihr stärkstes Viertel bevorstand, sorgte für Erstaunen bei Team und Coach. Hinten wurde der Laden dicht gemacht und vorne waren die Bären los. Zwei «Bomben» aus der Distanz (Jasmine Schoene und Kerstin Culjak) und eine unermüdliche Kathrin Wiget, welche 8 ihrer insgesamten 12 Punkte in den letzten 5 Minuten erzielte und ihre Mitspielerinnen immer wieder lautstark von Vorne nach Hinten und von Hinten nach Vorne peitschte, sorgten für den endgültigen Unterschied.  

Auch wenn Mann und Frau schleunigst dafür sorgen müssen, künftig ab der ersten Sekunde eines Spiels bereit zu sein, so dürfen die Liestaler Damen mit dem Ausgang des Spiels zufrieden sein. «Für mich seid ihr DAS Favoritenteam der Liga. Es muss euch einfach noch gelingen eine konstante Leistung abzuliefern.» Festgehalten nach dem Spiel von Greifensees Schlüsselspielerin Melanie Salome Hafner (#8). Eine schmeichelhafte Aussage und zugleich ein Motivationsschub, auch an diesem Punkt zu feilen.

Damen 1.Liga: Greifensee Basket – Liestal Basket 44 | 49:61 (27:26)
Sonntag, 18.11.2018, 15.45 Uhr, Greifensee (Breit) | SR: Hüsler/Rashiti
Viertelsesultate: 19:9 | 8:17 | 9:13 | 13:22

Liestal: Jasmine Schoene (8), Helena Mastel (9), Daniela Erni (11), Joanna Smith (4), Biljana Milowitsch (2), Kerstin Culjak (12), Melanie Zimmerli (2), Tamara Wiebe (2), Kathrin Wiget (11). – Coach: Raphael Schoene

Vergangenen Sonntag spielten die 1. Liga Damen von Liestal auswärts gegen Seuzach. Ein schwieriger Gegner, der in der letzten Saison vor allem in der eigenen Halle sicher aufgetreten ist und nicht nur die besten Seiten von Liestal entlocken konnte.

 

Auch dieses Spiel war nicht das einfachste. Mit einer Zonenverteidigung starteten die motivierten Damen gut ins Spiel und es sah nach einem Kopf an Kopf Rennen aus. Die schnellen Verteidigerinnen vorne verhinderten nahezu jeden Wurf und der Korb wurde fantastisch verteidigt.

Doch leider konnte Liestal im Gegensatz zu Seuzach keine konstante Leistung zeigen. Mit jeden Viertel wurden die Turnover etwas häufiger, die Konzentration und somit auch die Trefferquote mit jeder Minute etwas schwächer. Den Damen fehlten auf dem Feld einen Leader, der Systeme ansagte und Struktur in den Angriff bringen konnte. Einzig Wiget konnte zeitweise ihre Mitspielrinnen durch ihre motivierte Art zur Verteidigung anregen, doch dies konnte die Defizite im Aufbau nicht wettmachen.

Nichts desto trotz waren tolle Spielzüge dabei, bei welchen die Damen fast blind ihr Zusammenspiel zeigten. Und trotz des deutlichen Resultates war das Spiel bis zum Ende spannend und die Baselbieterinnen zeigten ihren Kampfwillen bis zum bitteren Ende.

 

Liestal Basket 44 – BC Seuzach- Stammheim– 37: 60 (19: 27)

23.09.18

Liestal: Smith (7, Vukadin (3), Erni (7), Wiget (10), Dillier (6), Milowitsch, Ulloa (2), Wiebe (5), Zimmerli (3).

Viertelsresultate: 10: 6, 9: 21, 9: 17, 9: 16.

Gestern spielten unsere 2. Liga Damen in Münchenstein gegen Arlesheim. Leider konnten sie das Spiel nicht für sich entscheiden und sich mit 68:44 gegen die ballsichere Mannschaft geschlagen geben. Verloren wurde vor allem das dritte Viertel deutlich, die anderen fielen nur mit knapp weniger Punkten aus.

 

Voller Motivation starteten die Liestalerinnen in das Spiel und konnten auch gleich Präsenz zeigen. Schwaiger fand sich sofort im Spiel und stand mehr als einmal perfekt frei unter dem Korb! Die ersten Punkte konnten mit schönem zusammenspielen erspielt werden und man erspielte sich auch viele Chancen, die dann nur noch am Abschluss doch scheiterten. Dies aber auf beiden Seiten. Zu Beginn zeigten sich die Arlesheimer ungewohnt passiv in der Verteidigung und die sonst so treffsicheren Spielerinnen hatten Mühe, den Ball in den Korb zu kriegen. Bis sie gegen Ende des ersten Viertels auf eine aggressivere Ganzfeldverteidigung umstiegen. Von da an hatten die Liestalerinnen Mühe, sich anzuspielen oder Systeme aufzustellen. Nur 7:9 stand es am Ende des Viertels und erst ganz gegen Ende hatte man das schnelle Zusammenspiel etwas gefunden und Erni konnte einige Male in der Mitte mit einem langen Pass angespielt werden.

Ähnlich ging es auch im zweiten Viertel weiter. Die Ganzfeldverteidigung machte den Damen sichtlich zu schaffen, sie meisterten die Herausforderung aber meist, indem sie versuchten, die Gegnerinnen mit schnellen Pässen zu überrennen. Oftmals wurde der Punkt nur noch unter dem Korb verschenkt, indem der Abschluss hastig ausgeführt wurde. Der Buzzerbeater zum 26:21 von Erni gab den Damen vor der Halbzeit nochmals neuen Mut und entschlossen wurde die Taktik für die zweite Halbzeit in der Garderobe besprochen. So entschlossen, dass die WC- Pause sehr kurz ausfallen musste, wenn man den Anpfiff nicht verpassen wollte.

Vielleicht zu kurz, denn das dritte Viertel ging mächtig in die Hose. Ein Viertel zum Vergessen. Die Arlesheimerinnen überrannten die Liestalerinnen regelrecht und erzielten in diesem einen Viertel mehr Punkte wie in der gesamten Halbzeit zuvor. Die neu umgestellte Frau- Frau Verteidigung war zu langsam und konnte die Abschlüsse von aussen nicht verhindern und auch unter dem Korb konnten die Gegnerinnen nur mit einem schnellen Foul gestoppt werden. Positiv war, was die Damen aus der Besprechung mitgenommen hatten: Für den Einwurf wurden nun Blöcke gestellt und der Ball konnte einfacher nach vorne gebracht werden. An eine Aufholjagd war nach diesem Viertel aber nicht mehr ungebdingt zu denken (52: 34). Jetzt galt es, das Viertel zu vergessen und mindestens im letzten Viertel alles zu geben.

Dies gelang den Damen auch. Phasenweise konnten hintereinander schöne Punkte erspielt werden und Stohler konnte auf die schnellen Hanafi und Van Allmen einige lange Pässe spielen. Und auch Diggelmann gab alles unter dem Korb, erkämpfte sich unermüdlich Rebounds gegen die grösseren Spielerinnen und stand im richtigen Moment am richtigen Ort.

Insgesamt war es ein tolles Spiel. Schön zu sehen, dass die Mannschaft trotz der Niederlage nach dem Spiel noch miteinander lachen konnten und ihnen die Freude am Basketball anzusehen war! Die Freude wurde durch ein Magenbrotgeschenk der Arlesheimerinnen in der Garderobe dann noch gesteigert. Lecker!

Vergangenen Freitagabend traten unsere Damen 1. Liga zum Auswärtsspiel gegen den BC Olten-Zofingen an.

Der Start der Partie war ziemlich ausgeglichen. Das Spiel war relativ unruhig und nach dem ersten Viertel stand es 14 zu 13 für Olten-Zofingen.

Ab dem zweiten Viertel lief es den Liestalerinnen deutlich besser. Einige schöne Fast Breaks konnten gespielt werden und in der Verteidigung setzte man Olten-Zofingen unter Druck. So führten die Liestalerinnen zur Pause mit 34 zu 28.

Nach der Halbzeit galt es diesen Vorsprung auszubauen. Dies gelang den Liestalerinnen auch zunehmend. Immer wieder konnten gute Abschlüsse herausgespielt werden. Leider mussten auch vermehrt Turnovers hingenommen werden. Doch Liestal war durch und durch entschlossen dieses Spiel zu gewinnnen und holten sich einen deutlichen Sieg mit 71 zu 48.

Die 16-jährige Kerstin Culjak hat an diesem Abend ihre erste 1. Liga Partie überhaupt gespielt und sogleich 15 Punkte für Liestal geholt hat. Top!

Das Damen Team von Liestal Basket 44 ist anfangs Saison leider vom Verletzungspech geplagt. Allen verletzten Spielerinnen wünscht Liestal Basket 44 an dieser Stelle gute Besserung! Die Damen haben jetzt zwei Wochen Spielpause. Am 11. November treffen die Liestalerinnen dann auf den letztjährigen 1. Liga Sieger BC Seuzach-Stammheim.

BC Olten Zofingen-Liestal Basket 44 48:71 (28:34)

Erni (24), Culjak (15), Mastel (13), Wiget (12), Milowitsch (5), Ulloa (2), Wiebe

Coach: R. Schoene

Trotz den elf Punkten Vorsprung kurz nach der Halbzeit gaben die 2. Liga Damen diesen Mittwoch den Sieg gegen Pratteln in der Kuspo Halle ab. Das Team stand sich gegen Ende selbst ein wenig im weg. Anstatt den Sack zu schliessen, wie Coach J. Schoene so gerne sagt, liessen sie ihn offen und gaben den Sieg wieder aus den Händen.

 

Das Spiel begann genauso, wie man es sich gewünscht hatte: Erni tippte den Sprungball zu Von Allmen und diese schloss alleine mit einem perfekt ausgeführten Korbleger ab. Die ersten Minuten schliefen die Damen von Pratteln noch und liessen einige schöne Punkte aus der Distanz zu. Doch dann wachten sie auf und Liestal konnte seinen Einsatz im ersten Viertel nicht mehr steigern. Fehlpässe und viele Fouls machten ihnen das Spielen schwer. Oftmals war man zu langsam, um die Mitte der Zone zu verteidigen und holte durch zu spätes Eingreifen noch ein Foul und schenkten den Gegnerinnen wertvolle Freiwürfe. Durch zwei schnell erzielte Körbe von Liestal am Ende des Viertels konnte knapp der Gleichstand erreicht werden. In der kurzen Pause zum zweiten Viertel konnte Coach J. Schoene den Damen aber nochmals Dampf machen! In das nächste Viertel starteten sie gut, die Verteidigung agierte schnell und ein kleiner Vorsprung konnte erzielt werden. Doch vor allem anfangs des dritten Viertels gaben die Damen Gas! Es sah so aus, als ob sie nun den Gegnerinnen überlegen wären. Punkt um Punkt fiel und Pratteln verlor oft den Ball im Angriff. Doch dann agierten die Prattelener- sie machten mehr Druck auf die Aufbauspielerinnen und erschwerten somit das Spiel enorm. Einige Fehlpässe von Liestal und einige schnelle Fastbreaks von Pratteln und der Vorsprung schwand sofort. Gegen die grosse Spielerin Brunner in der Zone fand man keine Lösung. Eine Minute vor Schluss war der Spielstand noch minus 3, doch den Liestalerinnen gelang es nicht, den ausspielenden Prattelener den Ball wieder zu entreissen. Auf Messers Schneide stand das Spiel jedoch bis zum Schluss.

Ein verdienter Sieg für Pratteln, die bis zum Schluss kämpften! Und für die Liestalerinnen gilt: Man kann nicht verlieren, nur aus den Fehlern lernen. Es fehlt noch an taktischem Verständnis, vor allem im Umgang mit stressigen Situationen gegen Ende des Spiels. Doch auch das muss gelernt sein und die Damen finden immer mehr zueinander. In der Garderobe war die Stimmung ausgelassen und die Freude am Spiel war trotz der Niederlage in den Gesichtern zu erkennen. Was für ein tolles Teamplay!

Mit dabei waren auch wieder- trotz Auswärtsmatch!- treue Liestalerzuschauer, danke für eure Unterstützung!

 

Liestal Basket 44 –BC Pratteln– 51: 54 (21: 25)

 

Kuspo, Pratteln. SR: A. Thottiyil, Y. Bolauz

18.10.18. 6 Zuschauer

Liestal: De Simone (16). Erni (12), Von Allmen (9), Wittstich (4), Butz (2), Diggelmann (2), Messerli (2), Hanafi (2), Schwaiger (2).

Viertelsresultate: 14: 14, 7: 11, 16: 17, 17: 9.

Niederlage für die Damen im Swiss Cup 1/16-Finale

Letzten Sonntag trafen unsere Damen 1. Liga im Schweizer Cup auf das Nati B Team aus Luzern. Bereits im Voraus war klar, dass dies kein einfaches Spiel werden sollte. Für den Verein das erste Heimspiel dieser Saison und somit die „Einweihung“ des neuen Scoreboards im Gitterli.

Das erste Viertel liess viel versprechen. Liestal übernahm souverän die Führung. In der Defense konnte man Luzern unter Druck setzen. In der Offense konnten sich die Liestalerinnen einige schöne Punkte erspielen. Es war durch und durch ein Spiel auf Augenhöhe und am Ende des ersten Viertels führte Liestal mit 21 zu 19.

Doch ab dem zweiten Viertel übernahm Luzern die Führung für den Rest des Spiels. Durch Fehlpässe auf Seite der Liestalerinnen spielte sich Luzern einfache Fast Breaks heraus. In der Defense hatte Liestal zu kämpfen und Luzern kam zu zahlreichen guten Abschlüssen. Zur Pause stand es 31 zu 44 für Luzern.

So schnell wollten sich die Liestalerinnen nicht geschlagen gegen. Nach der Pause versuchte man in der Defense den Druck zu erhöhen. Doch die Luzernerinnen liessen sich davon nicht beeindrucken. Insbesondere die Milenkovic Schwestern waren für die Liestalerinnen eine Liga zu hoch und nicht zu stoppen. In der Offense waren die Liestalerinnen unter Druck und konnten ihr Spiel nicht wie gewohnt aufbauen. Trotzdem konnten immer wieder einige schöne Abschlüsse generiert werden und insbesondere Daniel Erni holten für Liestal wichtige Punkte.

Doch die Damen aus Liestal hatten keine Chance mehr das Spiel zu drehen. Der Druck in der Defense war zu hoch und die Luzernerinnen technisch zu stark. STV Luzern gewann das Spiel verdient mit 84 zu 62.

Eine grosses Dankeschön an alle Liestaler Fans und Speaker und DJ Kevin Müri. Um die 70 Zuschauer liessen sich dieses Spiel nicht entgehen und feuerten die Liestalerinnen stetig an. Ein Fan machte sogar am Megafon Stimmung. Ruhig war es in der Halle mit Speaker, DJ, Pauke, Megafon und vielen anfeuernden Stimmen definitiv nie.

Swiss Cup 1/16 Finale: Liestal Basket 44 - STV Luzern 62:84 (31:44)
Erni (24), Mastel (11), Milowitsch (10), Smith (5), Ulloa (5), Walther (4), Wiget (3), Wiebe
Coach: R. Schoene

7.10.2018 / Kathrin Wiget

Die Damen 1 Liga Mannschaft gewinnt auswärts gegen Opfikon mit einem deutlichen Sieg 39:84.

 

Trotz einem Urlaubs und Verletzungsbedingt kleinem Kader reiste das Team voller Vorfreude nach Opfikon.

Gestartet wurde auf Seiten der Liestaler mit einer Zonen Verteidigung. Ziel war es die Gegnerinnen zu Distanzwürfen zu zwingen. Dies gelang hervorragend und so stand es nach zehn Minuten 8:19 für Liestal.

Auch im zweiten Viertel spielte Liestal eine Zonenverteidigung womit Opfikon lediglich 3 Punkte erzielen konnte in den zweiten zehn Minuten. Kathrin Wiget konnte in der ersten Hälfte dank der guten Teamverteidigung gut Punkten mit schnellen Gegenstössen. So stand es zur Halbzeit 11:42 für Liestal.

Im dritten Viertel startete Liestal mit Frau/Frau Verteidigung und Opfikon konnte den Punktestand leicht verringern auf 29:65.

Im letzten Viertel war wichtig das im Training gelernte weiter gut umzusetzen und die Intensität hoch zu halten.

In der zweiten Halbzeit erzielte Biljana Milowitsch 17 von ihren gesamthaft 19 Punkten, mit teils schwierigen Würfen. Mit der Schlusssirene wurde Milowitsch noch bei einem Dreipunktewurf gefoult.

Opfikon kämpfte bis zum Schluss, doch schien während dem noch nicht auf dem selben konditionellen Stand zu sein wie Liestal.

Liestal gewinnt souverän 39:84.

Besten Dank an die mitgereiste Unterstützung auf der Zuschauer- und Spielerbank.

Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung fürs Team. Unter der Windschutzscheibe von jedem Auto hinterliess die örtliche Polizei freundliche Grüsse .

 

 

29.09.2018 Spielbeginn 13.30, Lättenwiese in Glattbrugg

Schiedsrichter: Araya Cerda Cristian , Rashiti Ilir

 

Liestal Basket 44:

Coach: Schoene Raphael, Schoene Jasmine

Mastel (4), Dillier (8), Erni (10), Ulloa (11), Smith(12), Milowitsch(19), Wiget (20)

 

Opfikon Basket:

Coach: Leemann Claudio

Rott, Hoffmann, Wersin, Nedovic(1), Schmid C.(3), Kuery(4), Seba(4), Schmid B.(6), Racine(10), Willener(11)

 

Resultate: 11: 42 / 39:84

Die beiden 1. Liga Frauenbasketballteams BC flying Divac und Liestal Basket 44 hatten am 23.09.2018 um 15.30 Uhr in Leutschenbach Zürich den ersten Match der neuen Saison.

1.Halbzeit:

Den Start haben wir gut überstanden. Es war von Anfang an ein sehr hohes Tempo und von beiden Seiten eine sehr starke Defense. Beide Mannschaften hatten ihre Probleme sich im Spiel einzufinden, doch alles verlief mehr oder weniger friedlich. Kurz nach dem Anpfiff des zweiten Viertels merkte man bei Divac zwischenzeitlich, dass die Kondition möglicherweise nachlassen könnte. Das Spiel wurde intensiver im zweiten Viertel. Beide Mannschaften hatten ihren Platz gefunden und kämpften gut. Ein starkes und schönes Spiel begann. Es ging nicht lange, da konnte Liestal Basket die Führung übernehmen.

2.Halbzeit:

Von Anfang an des dritten Viertels hatte LB44 eindeutig domminiert. Divac‘s Kondition lies merklich nach, konditionell wurde der Anschlag spürbar. Dadurch erlaubte es LB44 den Druck aufzubauen, genauso die Geschwindigkeit konnte erhöht werden. Die Divac- Spielerinnen brachen immer mehr ein. Wir nutzten die Geschwindigkeit und die damit verbundene Ausdauer aus, was zu einer eindeutigen Führung ab Anfang des dritten Viertels führte. Bis zum Ende des Spiels zogen wir unser Spiel durch und gewannen verdient mit 50:73.

Fazit:

Ich würde sagen, der Saisonauftakt gelang uns gut und ich hoffe, wir können diesen Level weiter beibehalten und somit eine konstante Leistung zeigen.

Telegramm:

Liestal Basket 44 – BC Flying Divac– 73: 50 (18: 36)

 Leutschenbach, Zürich.

23.09.18. 20 Zuschauer

Liestal: Smith (20), Schoene (11), Vikadin (10), Erni (10), Wiget (10), Dillier (6), Milowitsch (2), Ulloa (2), Wiebe (2).

Viertelsresultate: 19: 19, 17: 9, 22: 11, 15: 11.

Voller Vorfreude starteten beide 2. Liga Damenteams in die neue Saison. Riehen war ein altbekannter Gegner für Liestal und bot schon immer einen guten Kampf. Dass beide Teams um den Sieg kämpfen müssen, wussten beide Mannschaften nur zu gut. Liestal kämpfte in der Riehener Halle vor allem in der Verteidigung ein bisschen mehr und konnte die Gegnerinnen erfolgreich mit einer gut trainierten Zonendefense vom Korb fernhalten. Das Endresultat des Spiels glich mit 26: 32 am Ende mehr einem Handballresultat als dem eines Basketballspiels.

 

Die Vorfreude- oder war vielleicht doch die lange Saisonpause?- war den Spielerinnen anzumerken. Nach dem ersten Viertel stand es fussballerische 2:4. Beide wussten irgendwie nicht mehr so richtig, wie man den Ball zum Korb bringen kann. Die Trefferquote war katastrophal und dies trotz eher schwacher Verteidigung auf beiden Seiten. Im zweiten Viertel fand der Ball dann noch ab und an in den Korb. Liestal zeigte sich etwas stärker in der Verteidigung als Riehen, doch auch da kassierte Liestal viele Fouls durch zu viel Einsatz der Arme und zu wenig flinke Beinarbeit.

Das Spiel verbesserte sich jedoch deutlich nach der Halbzeitpause. Die kompakte Zonenverteidigung der Liestaler verhinderte viele Punkte und in der Offensive konnten wichtige und gute Abschlüsse erfolgreich genommen werden. Im dritten Viertel erzielte Liestal gleich viele Punkte wie in der gesamten Halbzeit davor. Was den Damen hoch anzurechnen ist und schön zu sehen war: Der Spass! Obwohl nicht alles immer glatt lief, war eine tolle Stimmung im Team zu erspüren und mit einem breiten Lächeln klatschten die Damen miteinander nach dem Spiel ab. Und dies, obwohl im letzten Viertel noch so einige Ballverluste der Fall gewesen waren.

 

Um weitere Spiele gewinnen zu können, müssen in Zukunft definitiv mehr Bälle im Korb versenkt werden, doch das wird im nächsten Spiel dann Thematik sein. Dieses Spiel wurde mit Spass und doch noch guter Zonenverteidigung souverän gemeistert und wir freuen uns auf die kommende Saison!

Mit der Teilnahme am regionalen Vorbereitungs-Turnier, welches der BC Arlesheim jährlich für Damen und Herren in der heimischen Hagenbuchenhalle durchführt, nutzten die Liestaler Damen die letzte Gelegenheit vor dem Saisonbeginn, um sich auf die ersten Begegnungen der bevorstehenden 1. Liga-Meisterschaft vorzubereiten. Geübte Verteidigungsvariationen und offensive Spielzüge wurden unter Wettkampfbedingungen durchgespielt und sollten Spielerinnen und Coach helfen, wichtige Erkenntnisse über den aktuellen Formstand des Teams zu gewinnen. 

Als Erstes stand mit der Begegnung gegen das Nationalliga B-Team des BC Arlesheim gleich ein starker Gegner auf dem Programm, gefolgt von der Partie gegen das 2. Liga-Team des BC Arlesheim sowie der abschliessenden Finalbegegnung, erneut gegen den B-Ligisten des BC Arlesheims. Erwartungsgemäss konnten die Liestaler Damen ihr Spiel gegen das 2. Liga-Team für sich entscheiden, während man in der ersten Begegnung sowie im Final gegen das Nati B-Team das Nachsehen hatte und den Gastgeberinnen am Ende des Tages den verdienten Turniersieg überlassen musste. 

Einerseits lässt sich auf dem gezeigten aufbauen und die Liestalerinnen bewiesen am Turniertag einige Male, dass sie in der Lage sind, mit dem höher klassierten Arlesheim mitzuhalten und wussten immer wieder mit geschlossenen Teamleistungen zu gefallen. Man versuchte das im Vorfeld Geübte und Besprochene umzusetzen, was zeitweise gut funktionierte. Auch die Integration der neuen Spielerinnen, die von Extern zu Liestal gestossen sind oder aus dem eigenen Nachwuchs nachgezogen wurden, klappte bestens und die neuen Gesichter fügten sich rasch ins Team ein.

Anderseits glichen die Leistungen in den drei Begegnungen einer Achterbahnfahrt. Auf gute Aktionen im Kollektiv, verliess man im Gegenzug immer wieder den Gameplan und fiel in alte Muster zurück. Man versuchte sich dann in Einzelaktionen, traf ungünstige Entscheidungen und verlor in der Folge zu oft den Ball. Ersichtlich war auch, dass man in der Verteidigung und beim Kampf um die Rebounds häufig zu lasch und mit ungenügendem «Biss» unterwegs war.

Die noch vorhandenen Formschwankungen und sichtlich erkennbaren Defizite in der Kondition geben zu denken. Wollen die Liestaler Damen in den kommenden Monaten im Kampf um den 1. Liga-Meistertitel ein Wörtchen mitreden, so muss man weiterhin intensiv und hart an sich Arbeiten und die Bereitschaft an den Tag legen, die notwendigen Extraschritte für den Erfolg des Teams zu leisten. 

Im ersten Meisterschaftsspiel treffen die Liestaler Erstligistinnen am kommenden Sonntag, 23. September, auf die Damen des BC flying Divac. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr in der Leutschenbach-Halle in Zürich.

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